September 05 2010 20:48:29
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Biographie Fichtes
Johann Gottlieb Fichte wurde am 19. Mai 1762 als erstes von acht Kindern des Bandwebers Christian Fichte (1737-1812) und dessen Gattin Dorothea (Johanna Maria Dorothea geb. Schurich, 1739-1813) im Sächsischen Dorf Rammenau geboren.(1) geboren. Bei einem zufälligen Besuch in Rammenau wurde Freiherr Ernst Haubold von Miltitz (1739-74) auf die außergewöhnliche Intelligenz des in einfachen Verhältnissen aufwachsenden Knaben aufmerksam, der – noch keine 10 Jahre alt – in freier Rede Predigten des Dorfpfarrers wiedergeben konnte. Dies Talent bewog Freiherrn von Miltitz für Fichtes Ausbildung zu sorgen. So trat Fichte im Anschluß an erste Unterweisungen durch den Pfarrer Gotthold Leberecht Krebel in die Stadtschule von Meißen ein und besuchte ab 1774 die Fürstenschule Pforta bei Naumburg. 1780 begann Fichte zunächst in Jena und ab 1781 an der Leipziger Universität Theologie zu studieren sowie in Wittenberg juristische Collegia zu hören. 1784 mußte Fichte das Studium auf Grund sozialer Not jedoch vorzeitig abbrechen, da sein Förderer, Freiherr von Miltitz, verstorben war.

In den folgenden entbehrungsreichen Jahren mußte Fichte sich seinen Lebensunterhalt als Hauslehrer verdienen. So nahm er im Jahr 1788 bei der Familie Ott in Zürich eine Stelle an, wo er Marie Johanna Rahn (1755-1819), seine spätere Gemahlin, kennen lernte. 1790 kehrte Fichte nach Leipzig zurück und studierte im Zuge seiner Tätigkeit als Hauslehrer Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft, Kritik der praktischen Vernunft und schließlich auch die Kritik der Urteilskraft. Wie zahlreiche Briefe belegen, fühlte Fichte sich durch das Studium dieser Schriften und insbesondere durch die Kritik der praktischen Vernunft in „eine neue Welt versetzt“(2) und erlebte trotz seiner schwierigen wirtschaftlichen Situation „die glücklichsten Tage“.(3)

1791 reiste Fichte nach Warschau, um eine neue Stelle als Hauslehrer anzutreten. Nach kurzer Zeit gab er diese Stellung jedoch wieder auf und faßte den Entschluß, Immanuel Kant in Königsberg aufzusuchen und um ein Darlehen zu bitten. Um Kants Interesse zu wecken, verfaßte er binnen weniger Wochen die Schrift Versuch einer Kritik aller Offenbarung.(4) Kant lies Fichte zwar nicht das erhoffte Darlehen zukommen, jedoch empfahl er Fichtes Versuch einer Kritik aller Offenbarung dem Verleger Hartung. Dies war das entscheidende Ereignis in der wissenschaftlichen Laufbahn Fichtes. Denn durch die Veröffentlichung des Versuchs einer Kritik aller Offenbarung, der mit Ausnahme Königsbergs und Umgebung zunächst anonym erschien und in der Öffentlichkeit für eine Schrift Kants gehalten wurde, wurde Fichte mit einem Schlag berühmt.

1793 kehrte Fichte aus Krokow bei Danzig, wo er für ein Jahr bei der Familie des Grafen Krokow als Hauslehrer eine Stelle innehatte, nach Zürich zurück und heiratete am 22. Oktober 1793 Marie Johanna Rahn. In diesen Jahren veröffentlichte Fichte vor allem politische Schriften: die Zurückforderung der Denkfreiheit von den Fürsten Europens, die sie bisher unterdrückten,(5) und den Beitrag zur Berichtigung der Urtheile des Publikums über die französische Revolution.(6) Beeinflußt durch die Lehre Karl Leonhard Reinholds (1758-1823) begann Fichte zudem die Arbeit an der Entwicklung seines eigenen Systems der Philosophie. Durch die Arbeiten Gottlob Ernst Schulzes und Salomon Maimons war Fichte zu der Überzeugung gelangt, daß die Philosophie „selbst nach Kants Arbeiten […] noch nicht im Zustande einer Wissenschaft ist“.(7) Es bedürfe vielmehr der Entwicklung der Begriffe der Philosophie „aus einem einzigen Grundsatze“,(8) den es zwar schon gebe, der aber „als solcher noch nicht aufgestellt“(9) sei. Während Fichtes in Zürich entstandene Entwürfe dieses seines neuen Systems der Philosophie unter dem Titel Eignen Meditationen über ElementarPhilosophie(10) erst postum erschienen sind, teilte Fichte diese Überlegungen der Öffentlichkeit zum ersten Mal in der sogenannten Aenesidemus-Rezension(11) mit, in der Fichte sich gegen Reinholds Satz des Bewußtseins als oberstem Grundsatz der Philosophie wandte.

1794 erhielt Fichte einen Ruf an die Universität Jena, um die Nachfolge Karl Leonhard Reinholds anzutreten, der einen Ruf nach Kiel angenommen hatte, und veröffentlichte als Einladungsschrift für seine Zuhörer Über den Begriff der Wissenschaftslehre(12). Neben seinen öffentlichen Vorlesungen, die 1794 unter dem Titel Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten,(13) erschienen, hielt Fichte zudem auch Privatvorlesungen(14), aus denen die erste veröffentlichte Darstellung des von Fichte angestrebten neuen Systems der Philosophie hervorging: die Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre,(15) die Fichte als Handschrift für seine Zuhörer bogenweise ausgab.
In den folgenden Jahren veröffentlichte Fichte in kurzen Abständen unter anderem den Grundriß des Eigenthümlichen der Wissenschaftslehre in Rücksicht auf das theoretische Vermögen als Handschrift für seine Zuhörer (1795)(16), die Grundlage des Naturrechts nach Prinzipien der Wissenschaftslehre (1796)(17), den Versuch einer neuen Darstellung der Wissenschaftslehre (1797/1798)(18) und schließlich das System der Sittenlehre nach den Prinzipien der Wissenschaftslehre (1798).(19)
Fichtes Erfolg – sein Vorgänger Reinhold bekannte, zu Fichtes Wissenschaftslehre ‚übergelaufen‘ zu sein – und sein privates Glück in Jena – 1796 wurde Fichtes Sohn Immanuel Hermann (1796-1879) geboren – wurden jedoch von Verleumdungen und Auseinandersetzungen mit studentischen Orden und Kirchenbehörden getrübt. So mußte Fichte bereits im Sommersemester 1795 seine Vorlesungstätigkeit kurzfristig einstellen. 1798 eskalierte die Auseinandersetzung schließlich im sogenannten ‚Atheismusstreit‘,(20) der zur Entlassung Fichtes führte.

1799 übersiedelte Fichte nach Berlin und wirkte dort als Privatgelehrter. In dieser von Veränderungen und Unsicherheiten geprägten Zeit, in die etwa auch Fichtes Zerwürfnis mit Reinhold und F. W. J. Schelling fiel,(21) seine Entfremdung von Friedrich Heinrich Jacobi (1743-1819) und Kants öffentliche Erklärung, daß er Fichtes Wissenschaftslehre „für ein gänzlich unhaltbares System halte“(22), veröffentlichte Fichte mehrere Schriften: die Bestimmung des Menschen (1800)(23), der Geschlossene Handelsstaat (1800)(24) und Sonnenklarer Bericht an das größerer Publikum über das eigentliche Wesen der neuesten Philosophie. Ein Versuch, die Leser zum Verstehen zu zwingen. (1801).(25) Zudem arbeitete er an einer neuen Darstellung der Wissenschaftslehre, der Neuen Bearbeitung der Wissenschaftslehre aus dem Jahre 1800,(26) der er jedoch bereits in den Jahren 1801/02 eine neue Fassung(27) folgen ließ. Weder diese noch die berühmten drei Vorlesungen über die Wissenschaftslehre, die Fichte 1804(28) in Berlin hielt und die von einflußreichen Persönlichkeiten wie Fürst von Metternich besucht wurden, wurden von ihm jedoch für den Druck freigegeben.

1805 erhielt Fichte einen Ruf an die Universität Erlangen. Er sollte den Lehrstuhl für spekulative Philosophie übernehmen. Nach einem kurzen Aufenthalt in Erlangen hielt Fichte in einem Frei-Semester im Winter 1805/06 in Berlin Vorlesungen, die 1806 unter dem Titel Anweisungen zum seligen Leben(29) erschienen. Die Kriegswirren, ausgelöst durch Napoleons Vormarsch gegen Preußen, vereitelten Fichtes Rückkehr nach Erlangen und führten zu Aufenthalten in Kopenhagen und Königsberg, wo Fichte Vorlesungen hielt und eine Professur (Königsberg) angeboten bekam. Bereits 1806 kehrte Fichte infolge der Bedrohung Königsbergs durch französische Truppen wieder in das besetzte Berlin zurück und veröffentlichte die Grundzüge des Gegenwärtigen Zeitalters.(30) Trotz der bedrohlichen politischen Umstände hielt Fichte in Berlin in den Jahren 1807/08 seine viel diskutierten und oftmals mißverstandenen Reden an die deutsche Nation(31) und erhielt 1808 zudem die Mitgliedschaft bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zugesprochen. Allerdings forderten die Anstrengungen der letzten Jahre nunmehr ihren Tribut: Im selben Jahr erkrankte Fichte schwer und litt an Lähmungserscheinungen und einem schweren Augenleiden.

1810 veröffentlichte Fichte die Wissenschaftslehre im allgemeinen Umrisse(32) und erhielt erneut eine Professur zugesprochen. Diesmal an der neu errichteten Universität in Berlin, wo er zunächst Dekan der philosophischen Fakultät und 1811 deren erster frei gewählter Rektor wurde. Bereits nach wenigen Monaten trat er von diesem Amt aus universitätspolitischen Gründen jedoch wieder zurück, da er sich gegen ungerechtfertigte Verleumdungen, mit denen ein jüdischer Student von seinen Kommilitonen belastet worden war, nicht hatte durchsetzen können.
In diesen letzten Jahren seines Lebens arbeitete Fichte an den Thatsachen des Bewußtseins,(33) die er noch selbst zum Druck vorbereitet hatte, deren Veröffentlichung er jedoch nicht mehr erlebte, und vor allem an einer neuen Darstellung der Wissenschaftslehre.(34)
Am 29. Januar 1814 starb Fichte im Alter von 51 Jahren infolge eines Nervenfiebers, das ihm durch seine Frau, die sich der Krankenpflege in Lazaretten widmete, übertragen worden war, noch ehe er die von ihm angestrebte endgültige Darstellung der Wissenschaftslehre vollenden und veröffentlichen konnte.


Zeittafel einiger Stationen aus dem Leben Fichtes:

19. Mai 1762 – Geburtstag von Johann Gottlieb Fichte in Rammenau
1774 – Eintritt in die Fürstenschule Pforta bei Naumburg
1780 – Beginn des Studiums der Theologie in Jena
1784 – Abbruch des Studiums
1791/92 – Reise nach Warschau und Königsberg; Zusammenkunft mit Immanuel Kant; Veröffentlichung des Versuch einer Kritik aller Offenbarung
1793 – Heirat mit Johanna Marie Rahn
1794/95 – Professur in Jena; Veröffentlichung der Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre
1798/99 – Atheismus-Streit, Entlassung Fichtes und Übersiedelung nach Berlin
1804 – drei Vorlesungen über die Wissenschaftslehre in Berlin
1805/1806 – Professur in Erlangen; Reisen nach Kopenhagen und Königsberg
1810 – Professur an der neu gegründeten Universität in Berlin
29. Januar 1814 – Fichte stirbt im Alter von 51 Jahren


* Nähere Auskünfte zu Fichtes Leben entnehmen Sie bitte den Darstellungen in:
Jacobs, Wilhelm G. (1998): Johann Gottlieb Fichte. Mit Zeugnissen und Bilddokumenten, Reinbeck bei Hamburg.
Widmann, Joachim (1982): Johann Gottlieb Fichte: Einführung in seine Philosophie, Berlin/New York.
Seidel, Helmut (1997): Johann Gottlieb Fichte zur Einführung, Hamburg.
Braun, Edmund (1972): Einleitung des Herausgebers zu: Johann Gottlieb Fichte (1794): Über den Begriff der Wissenschaftslehre oder der sogenannten Philosophie.
Sowie vor allem die ausführlichen Kommentare zu Leben und Werk Fichtes in der Gesamtausgabe der Werke Fichtes der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.


1 Vgl. den von der Internationalen Johann-Gottlieb-Fichte-Gesellschaft e. V. jedes Jahr veranstalteten Fichte-Tag in Rammenau.

2 Vgl. Fichte, Johann Gottlieb (1968): Briefe 1775-1793. Hrsg. v. Lauth, Reinhard/Jacob, Hans/Gliwitzky, Hans/Zahn, Manfred: Gesamtausgabe der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Reihe III, Briefe 1, Stuttgart/Bad Cannstatt, Brief Nr. 55, S. 123.

3 Vgl. Fichte, Johann Gottlieb (1968): Briefe 1775-1793. Hrsg. v. Lauth, Reinhard /Jacob, Hans/Gliwitzky, Hans/Zahn, Manfred: Gesamtausgabe der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Reihe III, Briefe 1, Stuttgart/Bad Cannstatt, Brief Nr. 77, S. 221.

4 Fichte, Johann Gottlieb (1792): Versuch einer Critik aller Offenbarung, Königsberg. (zunächst anonym erschienen) Nähere Informationen zu diesem Werk entnehmen Sie bitte dem Band 1 der Gesamtausgabe der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

5 Fichte, Johann Gottlieb (1793): Zurückforderung der Denkfreiheit von den Fürsten Europens, die sie bisher unterdrückten. Eine Rede. Heliopolis, im letzten Jahre der alten Finsterniß.

6 Fichte, Johann Gottlieb (1793): Beitrag zur Berichtigung der Urtheile des Publikums über die französische Revolution. Erster Theil zur Beurtheilung ihrer Rechtmäßigkeit. Des ersten Theils zur Beurtheilung ihrer Rechtmäßigkeit Zweites Heft.

7 Fichte, Johann Gottlieb (1970): Briefe 1793-1795. Hrsg. v. Lauth, Reinhard /Jacob, Hans/Gliwitzky, Hans/Zahn, Manfred: Gesamtausgabe der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Reihe III, Briefe 2, Stuttgart/Bad Cannstatt, Brief Nr. 168, S. 18.

8 ebd.

9 ebd.

10 Fichte, Johann Gottlieb (1793): Eignen Meditationen über Elementarphilosophie.

11 Rezension: Ohne Druckort (1792): Aenesidemus, oder über die Fundamente der von dem Hrn. Prof. Reinhold in Jena geliefertern Elementar-Philosophie. Nebst einer Vertheidigung des Skeptizismus gegen die Anmaßungen der Vernunftkritik. S. 8.

12 Fichte, Johann Gottlieb (1794): Über den Begriff der Wissenschaftslehre oder der sogenannten Philosophie, als Einladungsschrift zu seinen Vorlesungen über diese Wissenschaft, Weimar.

13 Fichte, Johann Gottlieb (1794): Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten. Jena/Leipzig.

14 Unter einer Privatvorlesung verstand man eine nicht für Hörer aller Fakultäten, sondern lediglich für Studenten eines bestimmten Faches zugängliche Vorlesung.

15 Fichte, Johann Gottlieb (1794/95): Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre als Handschrift für seine Zuhörer, Leipzig.

16 Fichte, Johann Gottlieb (1795): Grundriß des Eigenthümlichen der Wissenschaftslehre in Rüksicht auf das theoretische Vermögen als Handschrift für seine Zuhörer. Jena/Leipzig.

17 Fichte, Johann Gottlieb (1796/97): Grundlage des Naturrechts nach Principien der Wissenschaftslehre, Jena/Leipzig.

18 Fichte, Johann Gottlieb (1797): Versuch einer neuen Darstellung der Wissenschaftslehre. In: Philosophisches Journal einer Gesellschaft Teutscher Gelehrten. Fünften Bandes Erstes Heft. Jena/Leipzig.

19 Fichte, Johann Gottlieb (1798): Das System der Sittenlehre nach den Principien der Wissenschaftslehre. Jena und Leipzig.

20 Ausgelöst wurde der ‚Atheismus-Streit‘ durch die von der kursächsischen Regierung veranlaßte Beschlagnahmung zweier Aufsätze, die Fichte und ein ehemaliger Schüler Fichtes, Friedrich Karl Forberg (1770-1848), in dem von Fichte gemeinsam mit Friedrich Immanuel Niethammer (1766-1848) herausgegebenen Philosophischen Journal veröffentlicht hatten. Es handelt sich hierbei um Forbergs Aufsatz über die Entwicklung des Begriffs der Religion und Fichtes Abhandlung Ueber den Grund unsers Glauben an eine göttliche WeltRegierung. In: Philosophisches Journal einer Gesellschaft Teutscher Gelehrten. Achten Bandes Erstes Heft. Fichtes Verteidigung gegenüber der Anklage des Atheismus war ebenso leidenschaftlich wie unglücklich. Fichte veröffentlichte nämlich nicht nur zwei Verteidigungsschriften, J. G. Fichte‘s d. Phil. Doctors und ordentl. Prof. zu Jena Appellation an das Publikum über die Durch einen Kurf. Sächs. Confiscationsrescript ihm beigemessenen atheistischen Aeußerungen. Eine Schrift, die man erst zu lesen bittet, ehe man sie confiscirt. Jena/Leipzig 1799, und: Der Herausgeber des philosophischen Journals gerichtliche Verantwortungsschriften gegen die Anklage des Atheismus, Jena 1799, sondern drohte zudem mit seiner Demission für den Fall, daß er von der Weimarer Regierung einen Verweis erhalten sollte. Dies führte jedoch nicht zuletzt auf Betreiben des Weimarerischen Beamten Christian Gottlob von Voigt (1743-1819) zu nichts anderem als zu Fichtes Entlassung.

21 Vgl. zur Sache den unlängst von Hartmut Traub neu herausgegebenen und kommentierten Briefwechsel zwischen Fichte und Schelling. Traub, Hartmut (2001): Schelling – Fichte Briefwechsel. Martinsried/Neuried.

22 Fichte, Johann Gottlieb (1800): Die Bestimmung des Menschen. Berlin.

23 Intelligenzblatt der Allgemeinen Literatur-Zeitung vom 29. August 1799.

24 Fichte, Johann Gottlieb (1800): Der geschlossene Handelsstaat. Ein philosophischer Entwurf als Anhang zur Rechtslehre, und Probe einer künftig zu liefernden Politik, Tübingen.

25 Fichte, Johann Gottlieb (1801): Sonnenklarer Bericht an das größere Publikum über das eigentliche Wesen der neuesten Philosophie. Ein Versuch, die Leser zum Verstehen zu zwingen, Berlin.

26 Fichte, Johann Gottlieb (1800): Neue Bearbeitung der Wissenschaftslehre. (postum veröffentlicht.)

27 Fichte, Johann Gottlieb (1801/02): Wissenschaftslehre 1801/02. (postum veröffentlicht.)

28 Fichte, Johann Gottlieb (1804): Wissenschaftslehre 1804. Drei Vorlesungen (17. Jänner bis 29. März; 16. April bis 8. Juni und 5.November bis Ende Dezember. (postum veröffentlicht.)

29 Fichte, Johann Gottlieb (1806): Die Anweisung zum seligen Leben, oder auch die Religionslehre. Berlin.

30 Fichte, Johann Gottlieb (1806): Grundzüge des Gegenwärtigen Zeitalters, Berlin.

31 Fichte, Johann Gottlieb (1808): Reden an die deutsche Nation, Berlin.

32 Fichte, Johann Gottlieb (1810): Die Wissenschaftslehre, in ihrem allgemeinen Umrisse dargestellt. Berlin.

33 Fichte, Johann Gottlieb (1810/11): Thatsachen des Bewußtseyns. (postum veröffentlicht.)

34 Vgl. etwa Fichte, Johann Gottlieb (1811): Wissenschaftslehre 1811. (postum veröffentlicht.) Fichte, Johann Gottlieb (1812): Wissenschaftslehre 1812. (postum veröffentlicht.) Fichte, Johann Gottlieb (1813/14): Ultima Inquirenda. Johann Gottlieb Fichtes letzte Bearbeitungen der Wissenschaftslehre. Herausgegeben von Reinhard Lauth 2001, Stuttgart/Bad Canstatt.


Eine vollständige Auflistung sämtlicher von Fichte veröffentlichten Schriften ist unter dem Link Bibliographie zu finden. Für weiterführende Informationen sei mit Nachdruck vor allem auf die von Reinhard Lauth herausgegebene Gesamtausgabe der Bayerischen Akademie der Wissenschaften verwiesen.
Unveröffentlichte Manuskripte Fichtes, Kollegnachschriften seiner Vorlesungen, Briefe usw. usf. sind gleichfalls in der Gesamtausgabe zu finden.


Stefan Lang
Wien, 27. August 2007
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